Mode in großen Größen
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Mode in großen Größen: Tipps für die Figurtypen O und H – und den Schuhkauf!

Kennst du eigentlich deinen Figurtyp? Denn ganz egal ob klein oder groß, schmal oder kurvig: Mit einem typgerechten Outfit bringst du deine Vorzüge perfekt zur Geltung. Und das gilt natürlich auch für Plus Size Mode, denn ein toller Style, in dem man sich rundum wohlfühlt, ist keine Frage der Konfektionsgröße. Im ersten Beitrag dieser Reihe haben wir uns die drei Figurtypen A, V und X genauer angeschaut. Jetzt geht es weiter mit schmeichelnden Outfit-Ideen für die Typen O und H – und am Ende gebe ich dir noch einige Tipps für den Schuhkauf mit, die garantiert für jede Frau interessant sind. 🙂

Schlanke Beine und kräftiger Oberkörper: der O-Typ

Plus Size Mode für den Figurtyp O

PRODUKTE: Shirt: Violeta by Mango – Rock: Peter Hahn – Kleid: Triangle by s.Oliver (alles momoxfashion.com/de/)

Du bist in der Körpermitte kurvig mit breiter Hüfte und größerem Busen, während deine Beine schlank und die Schultern schmal sind? Dann gehörst du ebenso wie beispielsweise Sängerin Beth Ditto zum Figurtyp O. Röcke in A-Linie, die viel Bein zeigen, sind in deinem Fall ebenso empfehlenswert wie Oberteile mit einem U-Boot- oder V-Ausschnitt. So legst du den Fokus auf deine schönen Beine und dein Dekolleté. Auch Kleider im Empire-Stil betonen deine Vorzüge. Greife auf dunklere und locker sitzende Oberteile zurück, wenn du Bauch und Hüften umschmeicheln möchtest. Mein Tipp: Vertikale Streifenmuster strecken die Körpermitte optisch, wohingegen weit geschnittene Hosen und sehr enge Oberteile deine Silhouette unvorteilhaft formen.

Eine gerade und androgyne Figur: der H-Typ

Plus Size Mode für den Figurtyp H

PRODUKTE: Kleid: Junarose – Rock: Ulla Popken – Shirt: Xadoo (alles momoxfashion.com/de/)

Bei Frauen mit einer H-förmigen Figur bilden Hüfte, Schultern und Taille ungefähr eine gerade Linie. Als H-Typ hast du somit einen ganz besonderen Bonus, denn du kannst ganz nach Lust und Laune deine Silhouette mit geschickt gewählten Outfits verändern. Bei vielem, was gemeinhin als „auftragend“ gilt, kannst du aus dem Vollen schöpfen und an den gewünschten Stellen Kurven zaubern. Lenke den Blick beispielsweise auf deine Schultern und dein Dekolleté, indem du ein Shirt mit auffälligen Rüschen oder Puffärmeln wählst. Deine Hüfte bekommt optisch mit einem Schößchenrock oder einem Ballonrock sowie Raffungen im Hüftbereich eine kurvige Silhouette. High-Waist-Hosen und sehr eng anliegende Oberteile empfehle ich dir weniger, da sie deine geradlinige Silhouette verstärken.

Schuhe gehen immer: meine Tipps für kurvige Frauen

Tipps für den Schuhkauf

PRODUKTE: Pumps: s.Oliver – Stiefeletten: Rieker – Stiefel: Marc O’Polo (alles momoxfashion.com/de/)

Wusstest du, dass du auch mit Schuhen dein Styling optimieren kannst? Absätze sind immer eine gute Wahl, um die Beine optisch zu strecken. So zaubern hochhackige Stiefeletten einige Zentimeter hinzu. Verzichte dabei allerdings auf kurze Röcke, da diese Kombination schnell stauchend wirkt, und greife lieber zu langen Hosen. Deine kräftigen Waden machen dir Probleme beim Stiefelkauf? Achte bei Stiefeln auf einen weiten Schaft, denn Komfort geht immer vor! 😉 Apropos Komfort: Ich kaufe am liebsten Schuhe mit Blockabsatz und achte bei Mary Janes oder Sandaletten auf breite Riemchen. Auch ein gutes Fußbett ist Gold wert! Hochwertige Schuhe von Top-Marken gibt es übrigens günstig second hand, sodass du hier nach Lust und Laune stöbern und dein heimisches Schuhregal auffüllen kannst.

Ich hoffe, ich konnte dir einige Ideen liefern, mit denen du Mode in großen Größen perfekt auf deinen Figurtyp abstimmen und dich rundum wohlfühlen kannst. Hast du noch mehr Tipps für H- und O-Typen? Verrate es uns in den Kommentaren!

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1 Kommentar

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    Antworten
    Linda
    5. Dezember 2020 at 18:42

    Hallo Daniela,
    ich finde sowohl diesen wie auch den vorangegangenen Beitrag zu diesem Thema toll, um eine Übersicht zu haben.
    Leider liege ich zwischen H- und X-Typ und bin dazu auch noch ziemlich groß geraten.
    Dadurch sind Hosen und Jeans in der perfekten Länge problematisch zu finden :-).
    Meistens kaufe ich, wenn mir doch mal ein passendes Exemplar unterkommt, dann direkt zwei Stück.
    Bei Oberteilen probiere ich viel aus, meist finde ich was Nettes (auch bei euch, gerade eben).
    Ich habe zwar Näh-Ambitionen, um einige der Probleme (Ärmellänge) einfacher lösen zu können, doch leider fehlt mir momentan die Zeit dafür.
    Dafür bin ich ein echter Fan von Änderungsschneidereien geworden!
    Klar, es ist nicht unbedingt billig, aber nachhaltiger, ein Lieblingsstück abändern zu lassen, als ein Teil neu zu kaufen.
    Ich habe beispielsweise meinen Mantel aus Wolle weiter machen lassen, weil ich ihn nicht mehr schließen konnte. Den hatte ich vor Jahren für einen echten Schnäppchenpreis im Sale eines großen Online-Shop geschossen, nur leider hat sich das Gewicht auf der Waage seitdem hoch bewegt und er hing fast drei Jahre ungetragen im Schrank. Jetzt trage ich ihn seit Wochen, weil er für die momentanen Temperaturen perfekt ist. Die Investition hat sich also gelohnt! Ich habe auch noch ein paar andere Stücke, die ich auf dem Weg reaktivieren will, aber das geht halt nur nach und nach.
    Ansonsten ist mein Tipp bei Plus Size: Trage nur das, worin du dich wohl fühlst – egal, ob es trendy ist oder nicht.
    Ich arbeite auch jeden Tag daran ;-).

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